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Gebäudeenergieberatung

Für eine Gebäudeenergieberatung entsprechend der Mindestanforderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird das Gebäude im Rahmen der Datenaufnahme auf "Herz- und Nieren" überprüft.

Ziel ist es, die Energieverluste an Ihrem Gebäude zu erkennen um daraus die geeigneten Maßnahmen zur Energieeinsparung aufzuzeigen.

Dabei werden die Flächen und Aufbauten der Außenbauteile (Fenster, Außenwände, Dachschrägen usw.), sowie die Heizungsanlage und die Schwachstellen in der Gebäudehülle wie z.B. Wärmebrücken und Undichtigkeiten aufgenommen und bewertet.
 


 

Was steckt hinter der Gebäudeenergieberatung?

Über ein normiertes Rechenverfahren, unter Berücksichtigung des tatsächlichen Verbrauchs und des individuellen Nutzerverhaltens, werden die Energieverluste über die einzelnen Bauteile ermittelt, und das Gebäude einer energetischen Bewertung unterzogen. Auf dieser Grundlage erfolgen dann Vorschläge für die zweckmäßige Modernisierung.

Als Entscheidungshilfe erhalten Sie Angaben zu baulichen Schwachpunkten des Gebäudes, zu den zu erwartenden Energieeinsparungen, Kostenschätzungen zu den Modernisierungsmaßnahmen, und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Weiterhin sind Auskünfte und Hinweise zu bauphysikalischen und -konstruktiven Problemstellungen, Informationen zu Fördermitteln, dem Einsatz regenerativer Energien, Be- und Entlüftung, sowie allgemeines zum Thema "Energie sparen" enthalten.

Mit Hilfe der gewonnenen Daten kann auf Wunsch ein Energieausweis erstellt werden.

Was benötigen wir für die zügige Bearbeitung von ihnen:

  • Bauzeichnungen (vermasste Grundrisse aller Geschosse und einen Schnitt)
  • Schornsteinfegerprotokoll der letzten drei Messungen
  • Energieverbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre
  • Baubeschreibung (soweit vorhanden)

Wie ist der Ablauf?

Auf Grundlage der vorliegenden Unterlagen erfolgt vor Ort die Datenaufnahme. Es werden alle Bauteile aufgenommen, die beheizte Räume gegen unbeheizte Räume oder Außenluft abgrenzen. Dazu ist in der Regel die Begehung des gesamten Gebäudes, einschließlich Keller, Bodenraum und ggf. Abseiten notwendig.

Ist der Bauteilaufbau nicht ersichtlich, ist eine Öffnung des Bauteils sinnvoll/erforderlich. Es können auch Annahmen getroffen werden. Mit den aus Ihren Unterlagen entnommenen und vor Ort gewonnenen Daten wird die Berechnung und Berichterstellung unter den Anfangs genannten Kriterien durchgeführt.

Ihre Vorteile:

Sie erhalten eine Beratung durch einen neutralen und von Industrie und Handel unabhängigen, vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für diesen Einsatz zugelassenen Bauingenieur/Sachverständigen.

Mit dem Beratungsbericht liegt Ihnen eine Gesamtbewertung des Gebäudes vor, die Sie als weitere Grundlage für die Entscheidungsfindung und Modernisierung nutzen.

Mit der ganzheitlichen Betrachtung des Gebäudes ist gewährleistet, dass auch die Schnittstellen, wie z.B. Dach/Wand, Fenster/Wand, oder Heizung/Gebäudedämmung berücksichtigt werden. Dieser Punkt könnte vernachlässigt werden, wenn sich Handwerkfirmen mit einem Modernisierungsvorschlag nur auf das Bauteil ihres Gewerks beziehen.

Förderung

Seit dem 01. Mai 2008 wurde die Förderhöhe für die Energieberatung erhöht. Für Gebäude mit bis zu zwei Wohneinheiten wird eine "Energiesparberatung vor Ort" mit 300,00 Euro bezuschusst. Für Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten beträgt der Zuschuss 360,00 Euro.

Voraussetzung ist, dass:

  • das Objekt im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland liegt.
  • für das Objekt bis zum 31.12.1994 der Bauantrag gestellt bzw. die Bauanzeige erstattet wurde.
  • das Objekt ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden ist, oder derzeit zu mehr als 50 % der Gebäudefläche zu Wohnzwecken genutzt wird.

Der Bericht zur "Energiesparberatung vor Ort" wird entsprechend der durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorgeschriebenen Mindestanforderungen erstellt.

Für die Integration von Hinweisen zur Stromeinsparung wird ein zusätzlicher Bonus von 50 Euro gezahlt. Der sich daraus ergebende Förderbetrag ist jedoch auf höchstens 50% der Beratungskosten (brutto) begrenzt. Er kann aber durch die Integration thermografischer Untersuchungen zusätzlich um bis zu 100 Euro gesteigert werden. Separate Thermografiegutachten werden pauschal mit 150 Euro, aber höchstens 50% der Beratungskosten (brutto), bezuschusst.

Haftungsausschluss

Der Inhalt ist sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt worden. Wir übernehmen keinerlei Haftung für eventuell falsche oder missverständliche Darstellungen. Im Zweifel sind die Originaltexte, wie von dem BAFA veröffentlicht, maßgeblich.